16.04.2018

Boreout - Die Mär des süßen Nichtstuns

Wer dachte, dass ausschließlich zu viel Stress auf der Arbeit einen krank machen kann, der hat vermutlich noch nie vom Boreout-Syndrom gehört. Chronische Langeweile am Arbeitsplatz ist ein echtes Problem und wer denkt, dass Langeweile im Büro halb so wild ist, solange das Konto am Ende des Monats gefüllt wird, war vermutlich noch nicht in einer solchen Situation.

Viele kennen es. Man drückt sich vor seinen täglichen Aufgaben, weil jeden Tag die gleichen Aufgaben anstehen. Abwechslung? Fehlanzeige! Daraus resultiert, dass man sich unnötig lange an Nebensächlichkeiten aufhält, um sich vor der eigentlichen Arbeit zu drücken. Nur aufpassen, denn der Chef soll es bloß nicht mitbekommen. Im Schlimmsten Fall droht an dieser Stelle ein Boreout, das Pendant zum Burnout. Boreout kommt von boredom (englisch für Langeweile) und beschreibt einen permanenten Zustand der Unterforderung am Arbeitsplatz. Ironischerweise kann ein Boreout später auch zum Burnout werden. Aber wann wird Unterforderung zu einer überfordernden Situation für Arbeitnehmer?

Das Problem liegt darin, dass viele der Betroffenen keinen Sinn mehr in täglichen Handlungen sehen. Dies führt oftmals zu einem Gefühl der Wertlosigkeit, denn der Eindruck entsteht, dass die eigene Arbeit unwichtig ist und eigentlich gar nicht gebraucht wird. Dabei sind Erfolgserlebnisse und neue Herausforderungen wichtig, wenn Mitarbeiter sich weiterentwickeln sollen. Die Folgen reichen von Antriebslosigkeit über Schlaflosigkeit bis hin zu einer richtigen Depression. Dies hat dann nicht nur Auswirkungen auf die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, da die einfachsten Tätigkeiten zunehmend schwerer fallen und viele maßlos überfordert sind, sondern beeinflusst auch das Privatleben der betroffenen Personen.

Aber weshalb sprechen die meisten Arbeitnehmer das Problem nicht an oder kündigen, auch wenn die Langeweile am Arbeitsplatz unerträglich wird? Die Gründe sind vielfältig, aber ein ganz wichtiger Faktor ist die Hemmung vor der Äußerung von Kritik an Autoritätspersonen und Vorgesetzten. Das allein sollte jedoch nicht ausschlaggebend sein, wenn es um das eigene Wohlbefinden geht. Die Probleme verschlimmern sich mit der Zeit, denn mit jedem Tag steigt die Hemmung sich bemerkbar zu machen mehr. Dies würde nämlich implizieren, dass man Tage, Wochen oder Monate damit verbracht hat nichts zu tun. Der beste Reat ist tatsächlich: Trauen Sie sich die Situation anzusprechen, denn ein lernbereiter Mitarbeiter, welcher gerne mehr Tätigkeiten übernehmen würde, zeigt seine Leistungsbereitschaft und Motivation. Letztendlich bedeutet mehr Leistung auch mehr Erfolg für das Unternehmen als Ganzes und davon profitieren alle.

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